Chassis
Luftwiderstand und Fahrzeugmasse müssen möglichst gering sein. Um den Luftwiderstand zu minimieren, muss die Außenhülle einen möglichst geringen cw-Wert und eine kleine projizierte Fläche aufweisen. Die Form von Sax 1.1 orientiert sich an der Halbtropfenform, die einen geringen cw-Wert mit sich bringt. Neben Form und Größe ist die Masse ein Parameter, der den Verbrauch erheblich beeinflusst.
Das Chassis von Sax 1.1. wurde in Faserverbundbauweise gefertigt. Sie sorgt für eine hohe Festigkeit, geringe Masse und erlaubt es, die komplexen Geometrien zu verwirklichen. Das Chassis von Sax 1.1 wurde im Nasslaminierverfahren hergestellt. Als Matrix wurde Epoxidharz verwendet, das die Kohlefasern zusammenhält. Der Faserteil des Verbundmaterials besteht in der obersten Deckschicht aus einem Aramid-Kohlefaser-Hybridgewebe und darunter aus zwei Schichten ± 45-Grad-Kohlefasergelege.
Das Chassis von Sax 1.1 ist im Unterschied zum dem von Sax 1 selbsttragend. Manche Teile werden sehr stark belastet. An diesen Stellen wird das Chassis durch T-Profile und Sandwichbauweise verstärkt. In hochbelasteten Bereichen, z.B. am Überrollbügel, wurden zusätzlich unidirektional ausgerichtete Fasern eingesetzt.
Verschiedene Funktionselemente wurden als Metallplatten in das Chassis integriert. Fenster und Türen wurden mechanisch herausgetrennt. Die herausgeschnittenen Formteile wurden als Tiefziehwerkzeuge zum Herstellen der Fensterscheiben verwendet. Auf diese Weise folgt die Kontur der Scheiben exakt der Geometrie des Chassis.




