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Ergebnis mit Sax 1 beim Shell Eco-marathon 2005

Teilnehmerurkunde

In Folge des engen Zeitrahmens wurden die ersten Testfahrten erst zwei Tage vor Wettkampfbeginn auf der Rennstrecke in Frankreich durchgeführt. Nachdem die technische Überprüfung des Fahrzeuges erfolgreich bestanden war, konnten erste Trainingsrunden gefahren werden. Sie zeigten, dass die elektrische Leistung, die für die vom Regelement geforderte Durchschnittsgeschwindigkeit von mindestens 30 km/h nötig war, von der Brennstoffzelle nicht bereitgestellt werden konnte. Dies konnte durch Eingriffe im Brennstoffzellensystem vor Ort behoben werden.

In den Runden des ersten Wertungslaufes konnte die geforderte Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht werden und das Fahrzeug fuhr genau nach der geplanten Fahrstrategie. In der sechsten von sieben Runden kam jedoch das frühzeitige Aus. Die Spannung des Brennstoffzellensystems brach zusammen. Verantwortlich war ein defektes Druckregelventil auf der Wasserstoffseite, dass zu einem einseitigen Überdruck auf die Membranen des Brennstoffzellenstacks und damit zu dessen Ausfall führte. Die spätere Analyse des Stacks ergab, dass die Membranen aller Zellen in Mitleidenschaft gezogen und teilweise sogar geborsten waren.

Bis zu diesem Zeitpunkt lag der Durchschnittsverbrauch bei umgerechnet 0,15 l pro 100 km, was einer Laufleistung von 665 km mit einem Liter Benzin entspricht. Dies kann für die erste Teilnahme als Erfolg gewertet werden, da sich das Fahrzeug mit diesem Verbrauchswert im ersten Viertel des Starterfeldes eingereiht hätte.

zuletzt bearbeitet am 04. März 2008 von René Spandler