Auf Präsentatiostour

…war Fortis Saxonia in den letzten Wochen seit dem SEM. Nachdem die Umicore EcoBee ihre Fahrfähigkeit in Rotterdam unter Beweis gestellt hat, galt es sich der interssierten Öffentlichkeit in Deutschland zu zeigen. Zu diesem Zweck besuchten wir in der Vergangenheit diverse Veranstaltungen und kamen mit zahlreichen Besuchern ins Gespräch.
Erster – und längster – Stopp war die AMI – Automobil International in Leipzig. Bei der größten deutschen Automesse des Jahres lagen wir genau im Trend des Jahres – waren doch alternative Antriebe das zentrale Thema. Neben einer allgemeinen Vorstellung des Projektes Umicore EcoBee nutzen viele Gäste auch die Chance einmal im Fahrzeug Platz zu nehmen und sich selbst vom Interieur-Konzept zu überzeugen.
Dem Sommer angemessen folgte am 5.7. ein Stopp beim Stadtteilfest in Bernsdorf. Für uns quasi ein Heimspiel, liegt das Bernsdorfer Freibad doch fast in Fußweite des Campus. Bei den vorherrschenden Temperaturen zweifellos der beste Ort unser Fahrzeug zu präsentieren.
Am 27.7. gab es für uns schließlich noch die Chance wieder Rennstreckenluft zu schnuppern und einen Boxenstopp auf dem Sachsenring einzulegen. Beim dortigen Verkehrssicherheitstag drehte es sich um alle Aspekte der Mobilität - die ideale Plattform unsere Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit darzubieten. Da sich die Umicore EcoBee allerdings derzeit in Vorbereitung auf die nachfolgenden Events in zerlegtem Zustand befindet, nahmen wir mit dem Protypen SAX4 in Hohenstein-Ernstthal teil.
Nach einer kurzen Veranstaltungspause im August geht es für uns bereits im September wieder mehrfach auf Tour. Freuen Sie sich darauf!

Tag 7 aus Rotterdam

Dieses Jahr sollte es einfach nicht sein, nachdem wir am Samstag nur 9 von 10 Runden geschafft hatten und die ganze Nacht und den halben Sonntag noch am Fahrzeug optimiert hatten, brach uns dann in der Startaufstellung die Radaufhängung am rechten Vorderrad. Somit haben wir dieses Jahr keinen Wertungslauf geschafft, aber Umicore EcoBee ist gefahren und das war für uns schon ein Riesenerfolg! Wir danken noch einmal den Partner und Sponsoren für die tolle Zusammenarbeit im letzten und diesen Jahr.

Tag 6 in Rotterdam

Nach unserer erfolgreichen Testfahrt am Abend, waren die Hoffnungen für den heutigen Tag groß.
Gleich um 9:00 Uhr begann der erste Wertungslauf und wir wollten mit die Ersten auf der Strecke sein. Doch wie das bei uns immer so ist, musste genau dann das Brennstoffzellensystem wieder machen was es will und unser Start verzögerte sich. Bis alles wieder am Laufen war, war es leider recht spät und schließlich wurde 30 Sekunden vor unserem Start der Track geschlossen. Sprich, wir durften nicht mehr starten. Leicht frustriert ging es zurück ins Paddock, um noch einige Fehler zu beheben, die uns am Morgen aufgefallen waren.

Bevor der nächste Wertungslauf am Nachmittag begann, besuchte uns am Mittag unser Hauptsponsor Umicore. Neben vielen Fotos wurden wir auch gefilmt und mussten Rede und Antwort stehen. Auch die Jury für die Off-Track Awards für die wir uns beworben hatten (Design und Technical Innovation) drehte seine Runden und wollte unsere Leitung einmal live bestaunen. So mussten wir noch einige Fragen zu unseren Bewerbungen beantworten und das eine oder andere Highlight demonstrieren. Jetzt heißt nur noch abwarten und Daumen drücken.

Und dann war es endlich soweit. Aufgrund der unglücklichen Umstände am Morgen bekamen wir den Vorteil uns nicht in die endlose Schlange der wartenden Gegner stellen zu müssen, sondern durften ganz nach vorne. Schon der Start der Biene wurde laut bejubelt, aber die Chancen standen schlecht. Das Antriebsteam prophezeite, dass unser Verbrauch viel zu hoch ist und der Wasserstoff bereits nach ¾ Runden leer ist. Doch immer wieder fuhr die dicke Biene an der Zuschauertribüne vorbei: erste Runde, zweite Runde, dritte Runde … siebte Runde, achte Runde, neunte Runde. Als wir schon anfingen an Wunder zu glauben, blieb die Biene dann doch fünf Meter nach der neunten Runde stehen. Genau eine Runde fehlte uns also für einen gültigen Wertungslauf. Unsere Hoffnungen, dass Shell uns einfach mit zwei Flachen fahren lässt waren schnell zerstört und somit ging die Ideensuche los. Aus Sicht des Antriebsteams ist das Optimum an Effizienz erreicht. Also musste das Chassis Team ran und Lösungen liefern. 300 Gramm hier 500 Gramm dort. Fahrwerk optimieren und Reifen bis auf Anschlag aufpumpen. Dank unserer GoPros an Bord konnten wir auch eine Fahranalyse mit unseren beiden Fahrerinnen durchführen und werden nun versuchen einen noch optimaleren Kurs zu fahren. Und vielleicht, ja ganz vielleicht werden wir morgen beim letzten Wertungslauf des Wettbewerbs diese eine verflixte Runde mehr schaffen.

Fünfter Tag in Rotterdam

Der Tag fing heute zeitig an, wir hatten nämlich einen straffen Zeitplan um die Technical Inspection zu bestehen. Und so stand das Antriebsteam schon 8 Uhr im Paddock. Die Überprüfung der Brennstoffzelle und der Motoreinheit dauerte eine gefühlte Ewigkeit, aber Sicherheit wird bei Shell groß geschrieben und so wurde auch bei Kleinigkeiten noch nachgefragt, was es denn damit auf sich habe. Doch auch diesen Test haben wir bestanden und der zweite und letzte Aufkleber von Shell in der Farbe blau landete auf unserer Umicore EcoBee. Der Inspektor vom Technical Team machte noch ein paar private Bilder vom Fahrzeug, denn es hatte sich langsam herumgesprochen, dass wir ein sehr spannendes Gefährt dieses Jahr auffahren würden. Die Zeit war vorangeschritten und das A-Team ging etwas Essen, das Chassis-Team hatte gestern schon seinen Sticker erhalten und musste heute nur Kleinigkeiten ändern. Es wurde bei strahlendem Sonnenschein die Ruhe genossen und führte zu vereinzelten Sonnenbränden im Gesicht …

Leider war es schon zu spät für die Testfahrt, welche 12 Uhr angesetzt war und damit leider verpasst wurde. Das PR-Team hielt die Stellung am Paddock und beantwortete den neugieren Besuchern die Fragen über das Fahrzeug. Nachmittags ging es dann wieder los, Bremssystem und Achsen wurden fixiert und überprüft, es wurde sich von allen Seiten darauf vorbereitet, das wir noch eine kleine Testfahrt am frühen Abend vornehmen konnten. 19:30 war es dann soweit, Umicore EcoBee startete seine ersten Testrunden, sicher und mit viel Gefühl von unseren Testfahrerin Anetta gesteuert. Ein tolles Gefühl stellte sich ein, so richtig hatte damit am Anfang der Woche keiner gerechnet. Doch die Magie des Antriebsteams und des gesamten Teams hat dazu beigetragen, dass es solch ein Erfolg wurde! An dieser Stelle auch noch einmal der Dank an Sponsoren und Partner, die uns die letzten Jahre und ganz speziell dieses Jahr unterstützt haben.

The day started very early in order to fulfil our time-schedule to pass the last test, the Technical Inspection. The whole powertrain group was already working very hard in the paddock, when others joined them at 8 o’clock in the morning. When we finally went to the Technical Inspection, it took quite a while for the inspectors to control all smaller issues on the fuel cell and the engine of the car, since there is a great emphasize on safety by Shell. But at the end we passed the test very successfully and received the last sticker of the Technical Inspection for our Umicore EcoBee. Unfortunately, we weren’t allowed to leave the inspection area. The inspectors first had to make some private pictures of our Umicore EcoBee. Currently it is well known that we are taking part with a very exciting vehicle this year. Since it was already too late for entering the track for some test laps and because we only wanted to change some minor points in the car it was the first time that we could enjoy the afternoon. Eating at the campsite together as a team and enjoying the sun in Rotterdam was partly leading to some sun burnings …

Later in the afternoon the powertrain and chassis group joined the PR-group, which was answering many questions about the car to the audience in the paddock. The plan was to drive a small test-run in the late evening and therefor, the minor issues such as the brake system or the axes were checked and improved to be well prepared. At 7:30 pm our driver Anetta was very happy to finally drive Umicore EcoBee, which we were working so hard on during the last days, weeks and months. After solving almost impossible tasks and problems which we still faced at the beginning of the week, all team members were finally relieved to see it drive thanks to the effort and “magic” of the powertrain group and the whole team. We would like to use this opportunity to express our thanks to our sponsors and partners, which were supporting us during the last years and especially this year. It wouldn’t have been possible without your support. Thank you!

Vierter Tag in Rotterdam - Safety Inspection

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, sagt man. In diesem Fall genügt vielleicht aber auch nur eines „geschafft“. Die Freude steht Nico ins Gesicht geschrieben, als Fortis Saxonia die heutige „Safety Inspection“ gemeistert hat.
Gurte, Bremsen und Beleuchtung, alles in Schuss. Aber erst nachdem Max, eine neue Bremse in Rotterdam auftreiben konnte. Beim gestrigen Bremstest, war die Bremse durch beherztes Testen in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein Fehler, der leider erst heute auffiel.
Insgesamt verlief der Tag zunächst nicht nach Plan. Dabei schien die kaputte Bremse bereits ein Omen auf kommende Ereignisse zu sein. Das Antriebsteam arbeitet derzeit auf Hochtouren am Fahrzeug, weshalb am Fahrzeug für das Chassis-Team kaum Platz im engen Paddock zum Arbeiten bleibt. Derzeit müssen leider Prioritäten gesetzt werden, die nicht allen Mitgliedern schmecken. Da gibt es manchmal Differenzen und dicke Luft. Doch der enge Zusammenhalt hilft unseren Mitgliedern auch die schweren Stunden in Rotterdam zu überstehen. Ein kleiner Spaziergang zur Ablenkung auf dem Gelände der Messehalle und der Fleiß aller Teilnehmer gibt Motivation mit aller Kraft weiter zu tüfteln.
Wie an allen Tagen beim Shell Eco-marathon wird bis in die Abendstunden gearbeitet. Höchstleistungen für bestmögliche Ergebnisse. Die Freude übertrifft aber immer noch den Stress, der genauso dazu gehört, wie die vielen Erfolge, die wir die letzten Tage verzeichnen konnten.
Auch neue Verstärkung ist am gestrigen Abend aus der Heimat eingetroffen, um das Team tatkräftig an allen Fronten zu unterstützen. Mit Daniel und Kai gibt es noch mehr Hilfe an den Brennpunkten des Wettbewerbs. Denn rund um die Arbeiten am Projekt selbst, gibt es ebenso eine Menge Aufgaben der Organisation und Versorgung des Teams. Großen Dank an Phillip, der stets um das Wohlergehen des Teams besorgt ist und es an nichts fehlen lässt. Neben neuen Ankömmlingen sind lang ersehnte Teile der Brennstoffzellensteuerung eingetroffen, die das Antriebsteam wohl einen ganzen Schritt weiter bringen werden.
Es werden noch viele spannende, herausfordernde Tage hier in Rotterdam auf uns zukommen, die wir in alter Fortis-Manier meistern werden.

An English proverb tells, a picture paints a thousand words. In this particularly case one word might be enough: “Done”. The joy is purely visible in Nico’s face, when we passed the „Safety Inspection“. Everything was in order and according to the rules: Safety belts, brakes and lightning… This was only achieved due to the skills of Max to find a new brake in Rotterdam, because the former one had to be replaced after intensive testing yesterday, which we first noticed today.

Unfortunately, this was only the beginning. Currently our powertrain group is working on the vehicle at speed. Due to the small spaces in the paddock area it is very hard to work for the powertrain and chassis team at the same time on the vehicle. In these situations, in which works have to be prioritised, there is sometimes not the best atmosphere. Happily our cooperation and team spirit straighten things out in these difficult hours in Rotterdam. A small walk on the Ahoy area might help and also the new motivation by seeing the other team members work very hard on the project. As in the last days, some members where working hard till the late evening to achieve the best performance in the competition. The main thing is that the joy still surpasses the stress, which is a part of this event as well as the small successes, which we achieved, in the last days.

Fresh staff arrived yesterday evening from Chemnitz to support the team on the different fields of work. Daniel and Kai will be able to help the team with their experience and skills, because next to the competition itself things have to be done in organising and supplying. We would like to take this opportunity to express our thanks to Philipp, who is caring about the food supply where we miss nothing so far. Arriving from Chemnitz were also some much-needed spare parts for the micro controller of the fuel cell, with which we hope to solve some problems. But still a lot has to be fixed and we are looking forward to the last challenging days in Rotterdam, which we intend to master in our specific Fortis style – successfully.

Tag 3 in Rotterdam - Fortis Saxonia bei der technischen Abnahme

Auch wenn die Welt da draußen es vielleicht leid ist, müssen wir doch immer wieder erwähnen wie gut der Wettergott es doch dieses Jahr mit uns meint. Zwar hatten wir am Mittag mit einer kurzen schlecht Wetterfront zu kämpfen, aber nach nur zwei Stunden erfreute uns wieder die Sonne.

Heute war das Tagesziel am späten Nachmittag die ersten Tests der technischen Abnahme zu bestehen. Daher wurde es Zeit die Feststellbremse zu installieren und die bekannten Probleme, wie zum Beispiel die Fahrzeughöhe, zu beheben.
Doch zunächst einmal wurde es Zeit das bereits gestern erwähnte handgenähte Interieur unserer zwei Fahrerinnen zu montieren. Somit erstrahlt die Innenseite der Fahrertür jetzt in einem saftigen Grün. Während das Chassis Team fleißig an den bereits genannten Problemen bastelte, versuchte das Antriebsteam den gekauften Motorcontroller zum Laufen zu bringen. Doch auch diverse Telefonate mit dem Support im Ausland konnten noch keine Lösung herbei führen. Daher muss bis zum ersten gültigen Wertungslauf doch noch die spontane selbst gebaute Variante fahrtauglich gemacht werden. Nachdem die letzten Arbeiten beim Chassis Team abgeschlossen waren, wurde Umicore EcoBee noch vorzeigbar hergerichtet - sprich fünf Jungs versuchten dem Staub auf dem Fahrzeug Herr zu werden. Während das Gewicht unserer beiden Fahrerinnen noch mehr als im grünen Bereich lagen, enttäuschte Umicore EcoBee auf voller Länge: ganze 3 Kilo zu viel brachte unsere „dicke“ Biene auf die Waage. Heißt also: wir müssen abspecken. Weitere Tests, wie Fahrzeughöhe – und breite, sowie die Abmaße der Kofferraums meisterte unsere Biene jedoch ohne große Probleme. Auch der Sicht- und der Bremsentest verliefen ohne Probleme. Als wir schließlich zum Wendekreistest kamen, verlief zunächst alles nach Plan, doch genau am Ende des Tests, hielt unsere Fahrerin plötzlich das Lenkrad in der Hand. Diagnose: glatter Durchbruch. Nach einem kurzen Schock konnte das Chassis Team uns jedoch beruhigen: es gibt schlimmeres.
Da die technische Abnahme dann geschlossen wurde, müssen wir den Gurttest, sowie den Design- und Antriebscheck auf morgen verlegen. Da wird dann auch noch einmal das Gewicht der bis dahin (hoffentlich) erschlankten Biene getestet.

Bis dahin heißt es die verbliebene Zeit im Paddock nutzen und arbeiten, arbeiten, arbeiten.

Experience from previous years told us, that we have to fight to wars during the Shell Eco-marathon in Rotterdam. The first one is the competition itself. The other are the weather conditions in the Netherlands that were especially difficult last year. This year we have been very lucky. Today it was raining for two hours and the weather forecast for the next days looks very promising.

Todays target of the team was to pass the first tests of the Technical Inspection, which is next to the Safety Inspection necessary to pass for taking part in the competition. To pass the Technical Inspection we had to solve some know issues with Umicore EcoBee such as to lower the height of the car or to install the handbrake. Next to this, the first action was to assemble the self-made Interior, which our two drivers Annette and Christine were sewing yesterday. Right now the inside of the door is shining in a very beautiful green. Apart from the chassis group of our team working on the problems mentioned above the powertrain group had also to fix the known issues with the motor controller. Unfortunately even further calls to the support of the manufacturer couldn’t fix the problem. Therefor, we decided to construct a self-made motor controller, which we plan to use in the competition. After the chassis group finished there works we intended to pass the first tests of the Technical Inspection. Before this, 5 men tried to prepare the vehicle by cleaning and wiping it. The weighing of the drivers was as expected ok, but for the weight of the vehicle we were shocked. Our “thick” bee was weighing 3 Kilograms too much. Therefor, it will be on a diet tonight with special treatment from our chassis group. The other tests on the dimensions of the Umicore EcoBee, the space of the luggage department, sight or brake test were passed without comments of the technical inspectors. Only the end of the turning radius test was surprising for us: Our driver Christine held the steering wheel in heir hands when she got out of the car. Diagnosis: Steering rod broken, which was fixed very fast. Unfortunately, the Technical Inspection has been just closed when we returned with the repaired steering. The belt test, design and powertrain check has therefore to be done tomorrow. Until then, our bee will hopefully has lost a few Kilograms due to her diet. In other words: Working till the late evening in the paddock.

Tag 2 aus Rotterdam

Von Morgenmüdigkeit keine Spur, die ersten des Teams waren schon 7 Uhr wieder im Paddock aufzufinden. Außerdem zeigte es sich, dass zur frühen Stunde die WiFi Verbindung doch stets am Besten ist. 10 Uhr waren dann die meisten Mitglieder des Teams aus ihren Zelten raus und gefrühstückt (der Dank gilt hier René) auf dem Weg ins Paddock.

Die erste Ernüchterung trat dann aber auch schon ein, denn über Nacht hatten die Heinzelmännchen doch nichts gemacht und auf unser Team wartete noch eine Menge Arbeit. Beispielsweise funktionierte die Türverriegelung zum Abend einwandfrei. Andere Herausforderungen bleiben auch nach einem Tag intensiver Arbeit noch bestehen und somit hat das Antriebsteam noch die nächsten Tage gut am Auto zu arbeiten. Jedoch kommt am Mittwoch gegen Abend noch die Nachhut aus Chemnitz, mit frischem Geiste und ein, zwei Steuerelementen, die hoffentlich den Durchbruch an der verzwickten Brennstoffzellen-Front bringen werden. Manchmal liegt aber auch nicht so richtig an uns, der Support von unserem Motorcontroller weiß nämlich auch nicht mehr weiter und zwar der japanische, französische, englische, US-amerikanische und deutsche sind überfragt.

Trotzdem kann der Tag als Erfolg gewertet werden, da sich die Chassis-Arbeiten wirklich nur noch auf Kleinigkeiten beschränken.

Der Abend war von Steaks und Vogelattacken auf Zelte geprägt und dem Weg direkt danach wieder ins Paddock, schließlich wird die Innenverkleidung von unseren Fahrerinnen handgenäht. Da die diesjährigen Schließzeiten der Boxengassenhalle auf 24 Uhr begrenzt sind, bleibt uns mehr Zeit für den nötigen Schlaf.

The first one from our team were at the paddock at 7 o'clock, but did not shown any tiredness. In addition it was perfect to get a great WiFi connection at the Ahoy. At 10 o'clock most of the teammembers got out of their tents and started with breakfast eaten (thanks to Rene) their way to the paddock.

The first disillusionment came up when we realised that the brownies had not done anything overnight and our team had still to do a lot of work. But for example, the door lock locked perfectly on the evening. Other challenges remain even after a day of hard work and opens the opportunity for the powertrain team members to have a lot of work on the next days. However, on Wednesday evening is the rearguard coming from Chemnitz, with fresh spirit and one or two controls that will hopefully bring the breakthrough at the intricate fuel cell front. But sometimes it is not our fault, the support of our purchased motor controller have no clue to fix our problem, neither the Japanese, French, English, American and German support.

Nevertheless, the day can be considered as a success, since the chassis work is really limited only to small items.

The evening was dominated by steaks and bird attacks on our tents and the way back to the paddock immediately afterwards, for example , to hand-sewn the interior by our drivers . Since this year's closing time of the pit lane hall is limited to midnight, we have more time for the necessary sleep.

Erster Tag in Rotterdam | First day at Rotterdam

In der Nacht vom 11.05.2014 begann für die Mitglieder von Fortis Saxonia der Aufbruch zum jährlichen Shell Eco-marathon, der dieses Jahr das dritte Jahr in Folge in Rotterdam ausgetragen wird.

Die Hinfahrt führte uns ganze 7 Stunden durch den Westen Deutschlands, durch das Ruhrgebiet, bis auf holländisches Gebiet. Die nächtliche Fahrt war nicht nur für die Fahrer unseres Teams sehr anstrengend, auch andere Autofahrer waren geschafft und genehmigten sich auf dem Standstreifen eine Mütze Schlaf. Bei Fortis Saxonia jedoch keine Spur von Schwäche!

Begrüßt wurden wir standesgemäß ab der holländischen Grenze mit einem Regenschauer, der auch den gesamten ersten Tag noch andauerte. Doch von Jahr zu Jahr hat sich das Team auf die wechselnden Wetterverhältnisse immer besser vorbereitet. Noch bessere Ausrüstung, Zelte und wasserdichte Kleidung auf dem Zeltplatz, fehlen bei fast keinem Mitglied, die anderen wird die Erfahrung für nächstes Jahr weise werden lassen.

Zwischen den Gewittereinlagen war es trotzdem möglich sich zu einem gemeinschaftlichen Bekämpfen des Reisehungers zusammenzufinden. Zeit zum entspannten Ankommen gab es dennoch wenig, zu Beginn standen Formalitäten wie Anmeldung und das Verteilen von Ausweißen an. Auch unser Hoffnungsträger Umicore EcoBee musste für einen Pressetermin mit Reportern des "Focus" bereit stehen. In Windeseile, ohne dass es an der bekannten Dynamik der Fortis-Saxonia-Mitglieder mangelte, wurde der Öko-Flitzer im Paddock der Ahoy-Arena-Boxengasse am Standort 613 positioniert und poliert. Für den Abend sind weitere Arbeiten am Öko-Boliden geplant, der bereits viele interessierte Blicke von Konkurrenten geerntet hat.

Wir sind auf die Konkurrenz gespannt! Für den Abend sind wir mit der Berichterstattung beschäftigt, sowie mit dem Ärger über schlechtes WLAN.

At the 11th May the members of Fortis Saxonia started towards the annual Shell Eco-marathon. This year it is for the 3rd time in Rotterdam. We had a 7 hour ride through the Autobahn of western germany, till we arrived at the borders of the Netherlands. The nightly journey was hard, not only for the members of Fortis Saxonia. We saw other drivers enjoying a nap on the emergency lane.
At Fortis Saxonia we preserved our power!

We had a wet welcome at the borders of the Netherland, as usual. All day long we got rain about every 30 minutes. But every year we got prepared a little bit better than before. Better equipment, more water resistant clothes and bigger tents!

At the arrival we got a lot of stuff to do, a lot of bureaucracy like registrations for the marathon. Besides we had to prepare our EcoBee for a photoshoot for the Focus magazine. Our exhibition stand is at Ahoy-Arena Box 613. For the evening we wrote this articles and complained about failing Wifi-connections.

Fortis Saxonia Paddock

Rollout Umicore EcoBee

Nach zwei Wochen in denen wir Tag und Nacht in der Werkstatt verbracht hatten, war es am Mittwoch endlich soweit: Umicore EcoBee stand zusammen gebaut und geputzt vor dem Alten Heizhaus, um sich der Presse, unseren Sponsoren und Vertretern der Uni zu präsentieren. Nach einigen Grußworten, einem Film über die Entstehung des Fahrzeugs und ein paar technologischen Fakten zu Umicore EcoBee, wurde das Fahrzeug feierlich enthüllt. Die Resonanz war durchweg positiv und so musste unsere Öko-Maja sich von allen Seiten ausgiebig fotografieren lassen.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei Katharina Brodt (Umicore) und Prof. Schubert (TU Chemnitz) für die schönen Worte zu Beginn der Veranstaltung bedanken. Außerdem geht unser Dank an Continental für die Batterie, die wir hoffentlich bald testen werden.

Jetzt heißt es noch ein paar Tage basteln, bis es dann Sonntag Nacht auf nach Rotterdam geht.

After spending the last two weeks in our workshop til exhaustion, we finally launched our new car “Umicore EcoBee” on wednesday. We presented the car our sponsors, the press and representatives of the TU Chemnitz. After some short welcoming speeches, a movie about the progress of Umicore EcoBee and some technological facts, we finally revealed the car. The feedback was really positive, so our bee had it's first big photoshoot.

We want to thank Katharina Brodt (Umicore) and Prof. Schubert (TU Chemnitz) for their pleasant words at the beginning of our Roll-Out and we want to thank Continental for the battery.

Now we have to work a few more days until we hit the road to Rotterdam on sunday.

Vector mit leistungsfähigen Softwarelösungen für die Fahrzeug-Bus-Analyse

Die Firma Vector aus Stuttgart stellt Fortis Saxonia die Software CANoe mit dazugehörigen Hardwareadaptern zur Verfügung. CANoe ist ein Software-Werkzeug für die Erstellung und Durchführung von (Restbus-) Simulation, zur Kommunikationsanalyse und zum Test von Steuergeräten in verteilten Systemen. Damit ist Fortis Saxonia auf dem Stand der Technik und kann mit der Softwareausstattung eines auf CAN-Applikationen spezialisierten Betriebes mithalten. Der Verein bietet somit einmal mehr seinen Teammitglieder und Interessenten eine attraktive Möglichkeit Spezialfähigkeiten abseits des Unilehrangebots zu erlangen.

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