Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stanislav Tillich veranstaltete der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. gemeinsam mit der TU Chemnitz den 5. Tag der Industrie und Wissenschaft. Dabei hatten Studierende die Möglichkeit mit Personalverantwortlichen verschiedener Firmen in Kontakt zu treten und sich über Jobs, Themen für Abschlussarbeiten und Praktika zu informieren. Neben großen Namen wie Volkswagen Sachsen, KOMSA und den beiden Fraunhofer Einrichtungen IWU und ENAS, hatte der Industrieverein Sachsen 1828 auch Fortis Saxonia eingeladen.
Das Abendprogramm wurde durch die Verleihung des Technologie-Transferpreises "wissen.schafft.arbeit", des Industrieverein-Förderpreis "Richard Hartmann" sowie durch die Vergabe von Stipendien für Hochbegabte bestimmt. Die Preisverleihung wurde aufgrund der Besetzung des Neuen Hörsaalgebäudes durch Studenten der TU Chemnitz, die ihren Forderung im aktuellen Bildungsstreik Nachdruck verleihen wollten, kurzerhand in das Fraunhofer IWU verlegt.
Ziel dieser Veranstaltung war es, ein positives Signal auszusenden, wie Prof. Dr. Reinhard Erfurth, Präsident der Ingenieurskammer Sachsen, in seiner Rede betonte.
Im Rahmen der 3. Internationalen Konferenz "Accuracy in Forming Technology - ICAFT2009", die vom 10.-11. November 2009 in Verbindung mit der 16. Sächsischen Fachtagung Umformtechnik SFU2009 in Chemnitz stattfand lud uns das Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik - IWU ein als Aussteller teilzunehmen.
Dabei durfte sich Fortis Saxonia neben den Formula Student Teams der Uni Freiberg sowie der FHs Mittweida und Zwickau den neugierigen Blicken von Industrie und Wissenschaft stellen.
Mit einem abwechslungsreichen Programm führte das IWU seine Gäste durch den Abend. Abseits der Traube um Sax 3, gab es auch am Buffet oder bei einem Glas Wein immer noch einmal Zeit für ein Gespräch über Auto, Verein und die zukünftige Ausrichtung, besonders im Hinblick auf unser neues Projekt - Hydrokultur.
Für uns war die Veranstaltung wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit unser Projekt erneut einem internationalen Publikum vorzustellen und für neue Sponsoren zu werben.
Schwerpunkt der Veranstaltung war es zukünftige Strategien und Fertigungstechnologien aufzuzeigen, die eine Erweiterung der Umformgrenzen unter den sich verschärfenden Bedingungen ermöglichen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Ausnutzung von Temperatur- und Geschwindigkeitseffekten.
Fortis Saxonia und das Wunderland Physik der TU Chemnitz richten Projekttage zu erneuerbaren Energien in Chemnitz aus.
Vom 12. Bis 14. Oktober begannen 16 Schüler ihre Herbstferien mit einem Ausflug in die Welt der Physik und der Universität. Der Schülerworkshop mit dem Thema "Wasserstoff- Energieträger der Zukunft" startete mit einer Vorlesung über die Kraft der Sonne, des daraus entstehenden Potenzials und dessen Nutzung durch Solarzellen gehalten von Prof. Dr. Dr. Zahn, der an der Professur für Halbleiterphysik tätig ist. Auch wenn der an die Schüler gestellte Anspruch hier sehr groß war, konnten grundlegende Kenntnisse vermittelt werden. Durch Experimente an Solarzellen wurden diese im nachfolgenden Praktikum vertieft. So konnten kleine Fahrzeuge genutzt werden, die durch die richtige Bauweise mit einer Solarzelle angetrieben wurden. In weiteren Experimenten wurden sowohl Standard- als auch etwas kompliziertere physikalische Fragestellungen untersucht.
Der Dienstag begann mit einer kleinen Einführung in die Brennstoffzellentechnologie - Schwierigkeiten und Potential einer Zukunftstechnologie. Der weitere Tagesverlauf stand unter dem Motto "Löten was zusammengehört". Viele Schüler durften hierbei ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit einem Lötkolben sammeln. Die Aufgabe bestand darin die angefertigte elektronische Schaltung selbst zu bestücken und aus dem von Fortis Saxonia angefertigten Bausatz anschließend einen Korpus zu kleben, der die Schaltung aufnimmt. Als Ergebnis erhielten die Schüler einen elektronischen Würfel, den sie, ebenso wie den Lötkolben, mit nach Haus nehmen durften. Als Tagesabschluss gewährte das Team Fortis Saxonia einen Einblick in das Innenleben des Sax 1, einige Schüler durften als Fahrer des Sax1 echtes Renngefühl erleben.
In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Chemnitz wurden am dritten Tag zwei Ausflugsziele angeboten. Dabei besuchten die angehenden Wissenschaftler den mit der TU Chemnitz entwickelten Kältespeicher und eine der größten Solaranlagen Sachsens in Wittgensdorf. Bei der anschließenden Diskussion mit den Leitern der Stadtwerke warfen die Schüler einen Blick hinter die Kulissen. Dabei erfuhren sie welche Technik und Aufwand nicht nur hinter Fernwärme und Stromproduktion sondern auch hinter Fernkälte für Gewerbe und zu Hause stehen.
Aufgrund der großen Nachfrage unserer Postkarten haben wir uns entschlossen, die Motive als Wallpaper zur Verfügung zu stellen. Ihr könnt sie im Normalformat (4:3 - 1600x1200) oder als Breitbildformat (16:10 - 1920x1200) runterladen. Wer sich die eigentlichen Karten nicht entgehen lassen will, wird sicherlich irgendwo auf dem Campus fündig ;-).
Bock Auf Fummeln?
1600x1200 oder
1920x1200
Zusammen mit dem "Wunderland Physik" laden wir Schüler vom 12. bis 14. Oktober 2009 zum zweiten Workshop rund um das Thema "Wasserstoff - Energieträger der Zukunft" ein.
Am 12. Oktober werden anhand vieler Experimente, die von den Schülern selbst durchgeführt werden, Grundlagen zur Brennstoffzelle sowie zu Solar- und Windenergie vermittelt.
Am zweiten Tag sind bei den Tüftlern von Fortis Saxonia handwerkliche Fähigkeiten gefragt. Neben dem selbstständigen Aufbau von elektrischen Schaltungen darf gelötet und geleimt werden, das Ergebnis dürfen die Schüler mit nach Hause nehmen. Damit sich jeder einmal wie ein Rennfahrer fühlen kann sind außerdem Probefahrten im Prototypenfahrzeug geplant.
In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Chemnitz wird es dieses Jahr zwei Ausflugsziele geben. Am 14. Oktober endet der Workshop mit einer Exkursion zum Kältespeicher in der Georgstraße und zu einer der größten Solaranlagen Sachsens, der Elicon GmbH in Wittgensdorf. Zum Abschluss können die Möglichkeiten regenerativer Energien in einer kleinen Fragerunde mit Experten der Stadtwerke näher betrachtet werden.
Anmeldungen nimmt Dr. Gunter Beddies, Leiter des Schülerlabors "Wunderland Physik", bis zum 04. Oktober 2009 per E-Mail beddies@physik.tu-chemnitz.de entgegen.
Maximal können 30 interessierte Schüler ab der 8. Klasse teilnehmen. Im Unkostenbeitrag von 10 Euro sind Speisen und Getränke enthalten.
Unterstützt wird der Workshop im Rahmen des Programms NaT-Working der Robert Bosch Stiftung.
Am Samstag den 5. September öffnete das GKSS Forschungszentrum in Geesthacht zum zweiten Mal seine Labortüren. Mehr als 5000 Besucher kamen um einmal hinter die Kulissen zu schauen und unterhaltsame und anschauliche Wissenschaft aus den Bereichen der Material- und Küstenforschung kennenzulernen.
Fortis Saxonia war mit von der Partie. Da wir in unseren Fahrzeugen Wasserstoffspeicher der GKSS einsetzen, nutzten wir die Gelegenheit unser Sax 3 den Besuchern vorzuführen. Bis 17 Uhr herrschte reger Betreib an unserem Stand, neben Fachsimpelei gab es auch viele Standardfragen vor allem nach dem Nutzen im richtigen Verkehr.
Als Höhepunkt und zum Staunen der noch verbliebenen Gäste durfte eine Mitarbeiterin des Wasserstofflabors unseren Sax 3 fahren. Etwas aufgeregt war sie vor der Fahrt, aber eine souveräne Fahrerin schafft auch das, auch wenn es ein völlig anders Fahrgefühl gegenüber einem Straßen PKW ist, wie sie danach selbst eingestand.
Endlich konnten wir beweisen, dass wir nicht nur auf dem Asphalt mit 4-Rädern eine gute Figur abgeben, sondern auch zu Fuß recht erfolgreich sind. Die Läufer unserer zwei Teams belegten fast alle einen Platz im vorderen Drittel. Bei 1600 Läufern ist das doch eine recht ansehnliche Leistung.
Ergebnisse: (Verein-Fortis Saxonia auswählen)
Auch wenn wir nicht schlecht abschnitten, waren wir vor dem Lauf von den vielen "Profis", die teilweise mit Berliner oder Düsseldorfer Kennzeichen anreisten, geschockt. Das eigentliche Problem war aber der Massenstart. Konnte man sich nicht gleich am Anfang nach vorn kämpfen, musste man sich Wohl oder Übel dem Tempo der Vordermänner anpassen. Letztendlich haben wir alle ins Ziel gefunden und uns zu diesem Foto hinreißen lassen:
Am Sonntag, dem 23.08.2009, fand zum 11. Mal den Sächsischen Verkehrssicherheitstag auf der Grand-Prix-Rennstrecke Sachsenring statt und wir waren dabei.
Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, der Lenkungsausschuss Verkehrssicherheit Sachsen und der Landkreis Zwickau öffneten das Ausstellungsgelände rund um die Boxenanlage des VSZ Sachsenring von 10 bis 18 Uhr.
Über 40 Aussteller haben an ihren Ständen die Besucher aktiv mit einbezogen. Unser Sax 1 wuuste die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, als er durch die Boxengasse fuhr. Weitere Höhepunkte des Veranstaltungsprogramms waren u. a. kostenlose Benutzung der Fahrtrainingspisten, Handlingskurs (1,2 km), Fahrmöglichkeit von Nutzfahrzeugen (LKW, Bus) für Besucher, "Kammer des Schreckens" und der kostenlose Prüfcheck der Besucherfahrzeuge.
Rahmenprogramm:- MDR 1 Radio Sachsen Diskothek,
- Livemusik (Polizeiorchester Sachsen)
- Spezielle Kinderprogramme, wie Bastelstraßen, Hüpfburg, ...
- Fahrzeugpräsentationen mit alternativen Antrieben (Elektro, Hybrid, Erdgas, Bioethanol, ...)
- Gewinnspiele an den Ständen
- Tag der offenen Tür der Grand-Prix-Rennstrecke Sachsenring
- Oldtimerschau 100 Jahre Audi
- Motorsportpräsentationen (Racing-Team-Germany, Mini-Bikes, Rallyesport, ...)
- Motorrad- und Überschlagsimulatoren
- Einritt und Parkplätze sind kostenfrei
Am letzten Tag sahen wir morgens alle ziemlich verschlafen aus. Ein Großteil des Teams hatte Nachtschichten eingelegt, um Sax 3 fit für den nächsten morgen zu machen. Denn ab 8.30 Uhr war die Strecke ein letztes Mal bis 12.15 für die Prototypen offen. Nach ein paar finalen Handgriffen und einige Kaffees später stand das Sax dann mit der B-Lösung des Motors auf der Strecke. Wenn jetzt noch größere Probleme aufgetreten wären, stünden wir wieder ohne Wertungslauf da.
Doch es fuhr. Immerwieder wurden über die Funkgeräte die Positionen des Sax durchgegeben, um sicher zu sein, dass es nicht plötzlich liegen blieb. Aber alles funktionierte gut. Nach dem ersten erfolgreich absolvierten Lauf überlegten wir nicht lange. Carina, unsere Fahrerin, hatte sich an die Strecke gewöhnt und Sax 3 lief super. Mit einer nun guten Fahrstrategie wurden aus den 2061km des ersten Laufes 2469km.
Platz 9 in der Gesamtwertung und Platz 6 in der Wasserstoffwertung. Bei über 200 Teams ein sehr gutes Ergebnis. Besonders nach langen und anstrengenden Tagen freuen wir uns, wieder unter den ersten 10 des Teilnehmerfeldes zu stehen. Das kommende Jahr wird dazu genutzt werden, die Problemfelder des Teams weiterhin zu überdenken und zu überarbeiten. Darüber hinaus danken wir für die ganze Unterstützung von Seiten all unserer Förderer für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit!
In diesem Sinne, bis zum nächsten Jahr auf dem Eurospeedway!
Von Sonnenstrahlen am Morgen empfangen, starteten wir in einen erwartungsvollen Tag. Das Wetter war super, die Strecke trocken. Die Fehler vom Vortag waren behoben und am vormittga ging es zum ersten Wertungslauf auf die Strecke. Nach einigen wenigen Runden jedoch tauchte abermals ein Fehler in der Elektronik auf, welcher zum Abbruch zwang. Jedoch wurde er schnell und gut behoben, so dass es keine weiteren Probleme geben sollte. Am Nachmittag starteten wir einen zweiten Wertungslauf, der zuversichtlich Begann, alles funktionierte wunderbar, jedoch zog der Direktantrieb nicht ausreichend Leistung, um innerhalb der maximalen Fahrtdauer von 51 Minuten zu bleiben. Es werden Nachtschichten folgen, um morgen die Zeit zu nutzen und zwei gute Wertungsläufe zu absolvieren.
Während über den Mittag am Auto gerwerkelt wurde und zwei Kamerateams uns begleiteten, wurden einige Impressionen vom Shell Eco-marathon gesammelt. Die einfallsreichen, schönen aber auch ausgefallenen Modelle zeigen, wie vielfältig der Marathon an Ideen zu verschiedenen Problemen der Zukunft ist. Aber man sieht auch, wie frei die Spielwiese für Schüler und Sutdenten ist, um praktischer Erfahrungen in den verschiedensten Feldern des Marathons zu sammeln.
Leichter Regen hat gegen die Zeltplanen geklopft, als wir gegen 6.45 Uhr aufgestanden sind. Und wie jeden morgen, waren die wenigen Duschen auf dem Zeltplatz besetzt. Als einige vom Team endlich darunter kamen, gab es nur kaltes Wasser. Der Tag begann also alles anderes als schön. Dies sollte sich in den nächsten Stunden langsam ändern.
Da wir am Vortag nicht mehr zur technischen Abnahme gekommen sind, war das unser erster Akt des Tages. Nacheinander wurden bei der Abnahme alle wichtigen Verbindungen überprüft, auch Hupe und Bremse wurden kontrolliert. Das Brennstoffzellensystem wurde als Herzstück sehr genau beäugt. Mit Schalt- und Flussplan saßen unsere Techniker und der Kontrolleur über dem System. Sprachliche Differenzen wurden im vorhinein mit französischsprachigen Anleitungen zur Brennstoffzelle und zu den Tanks verkleinert. Anschließend ging es nochmal ins Fahrerlagerzelt, um die letzten Feinheiten einzustellen und alle Funktionen durch zu testen. Danach ging es auf die Strecke. Nach änfänglichen Problemen und einer Softwarekorrektur am Motor lief das Sax erste drei Runden, bis der Deckel sich in die Luft erhob. Sobald der fest war, starteten wir noch eine weitere Runde, welche allerdings wegen Softwareproblemen bei der Brennstoffzelle nach wenigen hundert Metern beendet werden musste.
Nach dem heutigen Tag und vielen neuen Eindrücken und einer Menge Arbeit starten wir in den Abend, um morgen Vormittag unseren ersten Wertungslauf starten zu können
Nachdem uns das Wetter schon bei der Ankunft Probleme gemacht hat die Zelte aufzustellen und trocken zu bleiben, sitzen wir heute Nachmittag in der Team Lounge und warten, dass der starke Wind nachlässt.
Schon heute morgen nach dem aufstehen war das Wetter sehr windig und nach wie vor nass. Das blieb den restlichen Tag so. Über den Mittag hat der Wind die ersten Pavillons aus den Angeln gehoben und einige unserer Nachbarn brauchten erste Aufbauhilfe. Zeitgleich haben unsere Techniker fleißig am Sax 3 gebaut und sowohl Brennstoffzelle als auch das Chassis bereit gemacht. Denn eigentlich sollte heute die technische Abnahme und eine erste Testfahrt sein. Nach dem Mittag jedoch wurde aus der nachbarschaftlichen Aufbauhilfe auf dem Campingplatz eine Abbauhilfe. Erste Wetterwarnungen von Seiten der Organisatoren führten zum Abbau unstabiler Gartenpavillons. Wir haben das Glück, ein großes recht massives Campingzelt zu haben und haben das nur noch etwas stabilisiert. Im weiteren Verlauf wurde dennoch der gesamte Campingplatz und das Fahrerlager evakuiert.
Die erste Testfahrt auf der neuen Strecke wird es heute wohl nicht mehr geben. Genauso wie die technische Abnahme, werden wir das auf morgen verschieben müssen...
Wenn das so einfach gewesen wäre... Jeder kennt das vom Kofferpacken. Viel muss mit, aber es wird der Punkt kommen, an dem der Koffer zu klein ist. Bei uns war das letztes Jahr fast schon der Fall. Dieses Jahr sind wir, nach einer Partie XXL-Real-Tetris gegen die Transporter, ungefähr 12:00 Uhr aufgebrochen. Im Konvoi mit fünf Autos, die Vorhut mit Sachsenfahnen beflaggt, kamen wir dann auch nach etwa 90min Fahrt an.
Das Wetter hat uns von einer der unschönsten Seiten willkommen geheißen. Bei Wind und zeitweisem Regen haben wir unsere Zelte aufgeschlagen. Nachdem alle Heringe in den mäßigen Campingboden geschlagen waren, haben sich die ersten auf Entdeckungstour gemacht. Die Boxengasse war noch ziemlich leer, doch man hat schon die einen oder anderen Bekannten getroffen. Zurück auf dem Campingplatz gab es Campingessen... Dosenlinsensuppe mit Wiener Würstchen. Im Anschluss daran haben wir einen Transporter in Richtung Paddock gelenkt. An unserem Boxenzelt angekommen, wurde es recht schnell und nach einigen Schwierigkeiten mit dem Regal gefüllt und eingeräumt. Direkt am Abend begannen auch schon die ersten Arbeiten am Chassis.
Nach einer ruhigen Nacht hoffen wir, wird am Mittwoch die technische Abnahme stattfinden und vielleicht schon eine erste Testfahrt...
Wie auch im letzten Jahr wird das Wetter diese Woche wieder einen großen Einfluss auf unsere Rekordfahrt haben. Ich habe Ihnen und uns an dieser Stelle schon einmal einen kleine Auswahl an wichtigen Wetterseiten aufgelistet. Also fierbern Sie mit, dass wir immer trockenen Rades unsere Runden fahren können.
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www.niederschlagsradar.de |
Der Shell Eco-marathon steht vor der Tür. Mit unserem diesjährigen Motto Wasserstoff fetzt möchten wir allen beweisen, dass Wasserstoff nicht gefährlich ist und man mit Hilfe desen sehr energieeffizient Fahren kann. Wir möchte Sie alle noch einmal einladen, uns auf dem Shell Eco-marathon zu besuchen. In der Zeit vom 7. bis 9. Mai ist der Eintritt zu den Tribünen oder dem Boxenbereich frei. Was spricht also gegen einen kurzen Besuch?
Terminablauf auf dem EuroSpeedway:
Wir werden Sie natürlich täglich mit den neusten Informationen vom Shell Eco-marathon versorgen. Desweiteren hat die Hochschule Offenburg wieder einen Video-Live-Bericht von allen Rennterminen angekündigt und lässt somit alle Daheimgebliebenen über das Internet mitten im Geschehen sein.

Am 24.04. war es so weit, unser Ökomobil konnte seine ersten Runden im neuen Gewand drehen. Äußerlich unterscheidet es sich kaum von unserem Vorjahresfahrzeug, jedoch konnten wir das Fahrzeug in einigen Details noch einmal verbessern.
Wer sich davon selbst überzeugen möchte, ist zu unserem öffentlichen Testlauf am Mittwoch, dem 29. April, ab 11 Uhr auf dem Sportplatz der TU Chemnitz (in der Nähe des Thüringer Wegs 11) eingeladen.
Gemeinsam mit der Professur für Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung und unserem Sponsor Vestas möchte wir alle interessierten Studenten zu einer Exkursion vom 8. bis 9. Mai 2009 zu Vestas Blades und zum Shell Eco-marathon einladen.
Vestas ist der weltweit führende Hersteller für moderne Energielösungen und betreibt in Lauchhammer ein Werk für die Herstellung der Rotorblätter. Momentan werden hauptsächlich die 44 m langen Blätter für die Windenergieanlage V90 mit einer Leistung von 2 MW produziert. Neben einer spannenden Führung durch die Produktionstätte wird am Freitag und Sonnabend der EuroSpeedway besucht. Dort können die Mitreisenden mit Studenten und Schülern aus der ganzen Welt im Rahmen des Shell Eco-marathon in Kontakt kommen. Natürlich hoffen wir auch, dass ihr uns bei unserem Rennen lautstark und mit viel Enthusiasmus untersützt, damit wir am Ende einen riesen Erfolg feiern können.
Bitte meldet euch dazu einfach mit Hilfe des Onlineformulars an. Übrigens könnt ihr für die Exkursion eine für das Studium anerkannte Teilnahmebescheinigung erhalten.
Der Shell Eco-marathon rückt näher und näher und Verstärkung ist immer gern gesehen. Deswegen haben wir uns heute vor der Mensa präsentiert und fleißig Werbung gemacht. Gemäß dem Motto "Fortis vorm Mittag" haben wir ab 11 Uhr Sax 1.1 und Sax 2 präsentiert. Dabei standen wir allen Rede und Antwort zum Marathon, aber auch zu unserer Arbeit. Besonders interessant für alle Studis war das Exkursionsangebot zu Vestas nach Lauchammer und darauf zum Shell Eco-marathon, wo die Mitfahrenden das Gefühl des Marathon aufsaugen und uns natürlich auch anfeuern können, aber auch neugierig die anderen Teams entdecken dürfen. Mit Megafon und Flyern haben wir viele Fans für die Tour zum Eurospeedway gewonnen, aber auch den einen oder anderen guten Kontakt zu Studis geknüpft.
Nach dem der Shell Eco-marathon in diesem Jahr in das Herzen Europas gewandert ist, gabe es auchen großen Schub bei der Anzahl der deutschen Teams. Im Vergleich zu den 12 im letzten Jahr starteten Teams haben sich in diesem Jahr fünf neue Mitstreiter von Universitäten und Schulen aus dem Land des Automobils gefunden. Insgesamt werden vorrausichtlich 20 deutsche Fahrzeuge zu sehen sein.
Prototypen-Klasse
- Technische Universität Chemnitz
Fortis Saxonia, Sax 3.1, 5. Teilnahme, 2007: 2552 km, Wasserstoff-BSZ - Hochschule Merseburg/Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein
ecoeemotion, Zero9, 4. Teilnahme, 2008: 301 km, Benzin - Gewerblich-technische Schulen Offenbach
Samba Speed Team, Alicante, 4. Teilnahme, 2007: 519 km, Benzin - Oberstufenzentrum Neuruppin
Rupin-Jet-Solar, Solar Jetcar 2.1, 3. Teilnahme, 2007: 272622 J (2957km), Solar - Fachhochschule Trier
proTRon, proTRon 2, 3. Teilnahme, 2008: 2592 km, Wasserstoff-BSZ - Fachhochschule Stralsund
Nordic Eco, NE09, 3. Teilnahme, 2007: 444 km, Benzin - Friedrich Dessauer Schule Limburg
Carpe Diem, Badmobile II, 2. Teilnahme, 2008: 346 km, Benzin - Ludwig-Geissler-Schule Hanau
LGS Eco-Racer, 2. Teilnahme, 2008: 201 km, Benzin - Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
EfficientCarOperation (ECO), Pingu II, 2. Teilnahme, Wasserstoff-BSZ - Fachhochschule Stralsund
ThaiGer, ThaiGer II, 2. Teilnahme, Wasserstoff - Iselin-Schule-Rosenfeld
Zero Energy, Zero Fuel, 1. Teilnahme (Gesamt: 3. Teilnahme), Solar - Fachhochschule Lausitz
FH Lausitz Team, Suncatcher Phase 1, 1. Teilnahme, Solar - Nicolaus August Otto Berufskolleg Köln
NAOB, NAOB runner, 1. Teilnahme, LPG - Hans Böckler Berufskolleg Köln
Cologne Racer, SuddenDeath, 1. Teilnahme, Benzin - Hochschule München
Team HoMer (Hochschule München Eco Rallye), Penelope, 1. Teilnahme, Wasserstoff-BSZ - Universität Rostock
Hanseatic Racing Organisation (HRO), shark-byonx, Fotos, 1. Teilnahme, Benzin
Stadtfahrzeug ähnliche Klasse (UrbanConcept)
- Iselin-Schule-Rosenfeld
Iselin-Schule, Entenklemmer EVO 2, 3. Teilnahme, 2007: 198 km, Diesel - Hochschule Offenburg
Schluckspecht, Schluckspecht City, 1. Teilnahme (Gesamt: 11. Teilnahme), Prototyp 2008: 3198 km, Wasserstoff-BSZ - Oberstufenzentrum Neuruppin
Ruppin-Jet-Hybrid, Hybrid Jetcar 1.0, 1. Teilnahme (Gesamt: 3. Teilnahme), Wasserstoff-BSZ - Fachhochschule Trier
proTRon,proTRon AERIS, 1. Teilnahme (Gesamt: 3. Teilnahme), Wasserstoff-BSZ
Am letzten Wochenende konnten wir uns wieder zu den elften Chemnitzer Linux-Tage präsentieren. Die Veranstaltung ist mittlerweile zu dem zweitgrößten deutschen Anlaufpunkt zum Thema Linux und Open-Source-Projekten geworden.
Wir haben auch in diesem Jahr wieder festgestellt, dass die Messebesucher offen für alternative Konzepte sind und sich entweder in eigenen kleine Fahrzeugprojekten versuchen oder immer noch auf einen Umschwung bei den großen Automobilkonzernen hoffen. Die Anforderungen an ein solches Fahrzeug widerspiegeln dabei unseren Gedanken und umfassen meist ein Auto mit 1-2 Sitzplätzen, ein wenig Platz für einen kleinen Einkauf oder einer Bierkiste sowie einem spritzigen aber umweltbewussten Antrieb. Als Reiseziele werden dabei die Strecke zur Arbeit und kleinere Touren in die Stadt genannt. Dann werden wir mal schauen, ob wir im nächsten Jahr mit einem solchen Auto vorfahren können und wieder an den Linux-Tagen teilnehmen dürfen.
Der Europäische Shell Eco-marathon geht in die 25. Runde und findet in diesem Jahr vom 6. bis 9. Mai 2009 auf dem EuroSpeedway in der Lausitz statt. Dieser im Jahre 2000 in der Nähe von Klettwitz eröffnete Rundkurs befindet sich direkt an der Autobahn 13 zwischen Dresden und Berlin und lässt sich von uns innerhalb von 1,5 Stunden erreichen.
Da wir uns im letzten Jahr nicht hunderprozentig beweisen konnten, starten wir bei diesem Wettbewerb mit dem äußerlich gleichen aber ein in vielen Bereichen nochmal verbesserten Fahrzeug. Unser Prototypenvehikel Sax 3.1 wird bei der diesjährige Jagt nach neuen Rekorden mit der Startnummer 215 geziert. Wir sind bester Meinung, dass dies eine Glückszahl für uns wird
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Aber wie sieht die neue Strecke aus? Der neue Kurs wird im nächsten Event für alle Prototypenfahrzeuge acht mal umrundet werden. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h werden wir so in 51 Minuten ca. 25,5 km fahren. Ein großer Unterschied zum Nogaro-Ring wird jedoch der neue Streckencharakter sein, denn im Gegensatz zum alten, mit Kurven und Hügeln versehen Rundkurs findet der diesjährige Wettbewerb auf dem äußeren Hochgeschwindigkeitstrioval statt. Den genauen Plan für die Strecke können Sie wie gewohnt auf den Seiten des Shell Eco-marathons herunterladen. Wir sind gespannt, wie sich das neue Streckenprofil auf die Rennstrategien aller Teams auswirkt.
Am Freitag, den 20. Februar 2009 trafen sich alle deutschen Teams zu einem Treffen in Berlin. Themen waren unter anderem die Weitergabe der Erfahrungen der älteren Teams sowie die weitere Informationen zum nächsten Shell Eco-marathon im Mai. Ministerin Schavan, Schirmherrin des Wettbewerbs, erklärte während des Fototermin: "Wir brauchen in Deutschland dringend junge Ingenieure und Ingenieurinnen. Der Shell Eco-marathon ist ein guter Rahmen, um Technikbegeisterung zu wecken und den Ingenieurnachwuchs zu fördern." Dass dies stimmt zeigen die vielen ambitionierten Teammitglieder bei uns jeden Tag aufs neue. Leider hat unser jüngstes Fahrzeug dieses Jahr keinen Platz auf dem Gruppenfoto gefunden, denn nach einigen Verkehrsprobleme während der Hinfahrt kamen wir erst rechtzeitig zum Abbauen der Fotoutensilien.
Vom 19. bis 21. Januar präsentierte sich Fortis Saxonia mit Sax 2 auf der World Future Energy Summit in Abu Dhabi. Diese Messe zeigte neue Ansätze und Lösungen für die Zukunft der Energiegewinnung. Bei uns startet die Zukunft schon heute, denn wir zeigen mit unserem Brennstoffzellenfahrzeug, dass diese Technologie schon heute einsatzbereit ist.























