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Partnertreffen  2018

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Die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart – und dazu noch der Schritt in die Zukunft. Eine Reise durch die Zeit konnten die Partner des studentischen Vereins Fortis Saxonia beim Partnertreffen am 23. Oktober 2018 im Museum für sächsische Fahrzeuge in Chemnitz unternehmen. Dabei war es den Gästen nicht nur möglich die Fahrzeuggeschichte seit dem späten 19. Jahrhundert zu entdecken, auch der Blick in die Zukunft wurde gewagt, denn die vom studentischen Team entwickelten Fahrzeuge verzichten auf fossile Kraftstoffe und nutzen stattdessen Wasserstoff – ein durch und durch grüner Antrieb.

Was für den Betrachter futuristisch wirkt, ist für die Mitglieder von Fortis Saxonia schon fast ein alter Hut – der ausgestellte SAX4. Der stromlinienförmige Bau erinnert an eine Rakete aus dem nächsten Jahrhundert, ist jedoch die Form des Vorgängers. Das Fahrzeug wurde 2012 präsentiert und trat 2013 beim Shell Eco-marathon in Rotterdam an. Das Team belegte dabei den 5. Platz in der Gesamtwertung und den 1. Platz unter den deutschen Teams.

Das aktuelle Modell ist der UrbanSAX. Dieser wirkt schon eher, als gehöre er auf die Straßen, da er in der UrbanConcept-Kategorie antritt. Bei dieser Klasse kommt es darauf an, dass die Fahrzeuge straßenverkehrstauglichen nachempfunden sind, das heißt Spiegel, Scheinwerfer und Blinker sind ein Muss. Die Entwicklung des UrbanSAX begann 2016 und zwar mit besonderer Konzentration auf die Leichtbaupotentiale und die Systemeffizienz. Dadurch ist der UrbanSAX leichter als das vorherige UrbanConcept Car, die EcoBee, und hat eine höhere Leistung als der SAX4.

Doch nicht das Design ist der Fokus dieses studentischen Projektes, sondern der Antrieb durch die Wasserstoff-Brennstoffzelle. Näheres zur Wasserstoffspeicherung wurde beim Partnertreffen durch Herrn Oliver Metz vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht erklärt. Das Zentrum für Material- und Küstenforschung ist seit 2005 ein Partner von Fortis Saxonia und stellt den Wasserstofftank für die Brennstoffzellen der entwickelten Fahrzeuge bereit. Dieser Tank nutzt einen Feststoffspeicher basierend auf sogenannten Leichtmetallhydriden und ist eine energieeffiziente Methode Wasserstoff zu speichern.

Den Bogen zur Vergangenheit schlug die Location des Partnertreffens. Das Museum für sächsische Fahrzeuge führt mit etwa 200 Exponaten durch mehr als 100 Jahre sächsischen Fahrzeugbau und auch das Haus selbst ist geschichtsträchtig. Als Gebäude der „Stern-Garagen“ ist es eine der ältesten erhaltenen Hochgaragen in Deutschland. Ab 1928 bot es Platz für 300 Autos, welche bereits damals mit Fahrstühlen zu den oberen Stockwerken befördert werden konnten. Das Museum wird durch die ehrenamtlichen Mitglieder des Museumvereins geführt und konnte 2018 unter dem Leiter Dirk Schmerschneider 25-jähriges Bestehen feiern.

Fehlt nach dem Blick zurück noch der Blick in die Zukunft – und die fährt auf zwei Rädern. Denn der studentische Verein arbeitet aktuell neben dem UrbanSAX an der Entwicklung des HydroBike. Dieses mit Wasserstoff betriebene Motorrad soll 140 km/h schnell sein, 140 Kilogramm auf die Waage bringen und benzinbetriebenen Motorrädern bei der Reichweite nicht nachstehen. Die Entwicklung dieses Projekts begann 2016 und soll für die nächsten 3 Jahre das Forschungsthema bleiben, mit der Straßenzulassung als großes Ziel.

Zu der gemeinsamen Zeitreise konnte Fortis Saxonia Vertreter der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung, der Professur Alternative Fahrzeugantriebe sowie der Fakultät für Informatik und vom Bundesexzellenzcluster MERGE begrüßen, außerdem kamen Gäste vom Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V., der Continental Automotive GmbH, der UST Umweltsensortechnik GmbH und dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht.

Fortis Saxonia e.V.

Reichenhainer Str. 70

09126 Chemnitz

0371/531 19 302

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